Atelierbuch · Ausgabe № 1
Veronika Fumian · Modistin bei Tübingen
Hüte, die es
nur einmal gibt.
Ihr Hut entsteht für Ihren Kopf, Ihren Anlass, Ihren Stil — von Hand, in einer kleinen Werkstatt bei Tübingen. Sagen Sie mir, wohin Sie ihn tragen möchten. Alles andere finden wir gemeinsam heraus.
von Hand gemacht in Gomaringen
Schauen Sie sich um — sechs Stücke
So könnte Ihr Hut einmal aussehen. Diese sechs sind für Andere entstanden — Ihrer wird neu gezeichnet, für Ihren Kopf und Ihren Anlass. Und er beginnt so wie jeder hier: mit einer Skizze.
Lederhut, gerafft
Strohhut mit Flechtmuster
Kinderhut, handbemalt
Strohhut auf dem Block
Ledermütze mit Schirm
Möchten Sie sehen, wo die sechs entstanden sind?
Schauen Sie rein.
Über mich
Ich bin Veronika Fumian
und mit Leidenschaft Modistin.
Aufgewachsen im Allgäu lebe ich heute mit meiner Familie in Gomaringen – wo im Dachgeschoss auch meine Kreationen entstehen.
Schon von Kindheit an ist da dieser Drang, Schönes zu erschaffen, und ein ständiger Strom an Ideen. Nach dem Abitur folgte ich meiner Passion für Modedesign nach Reutlingen und gelangte über Umwege in ein kleines Hutatelier in Esslingen – da wusste ich, das muss ich lernen!
Mich begeistert die Vielseitigkeit von Kopfbedeckungen: ein Hut verwandelt, kann mit zum Ausdruck der eigenen Persönlichkeit werden. Das möchte ich Ihnen gerne bieten!
Nicht nur als Mama ist mir auch die Erhaltung unserer Umwelt und ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen wichtig, darum gibt es bei mir Unikate, Upcycling und Handarbeit.
Hat Sie jetzt auch das Hutfieber gepackt? Dann stöbern Sie ruhig weiter und melden sich gerne bei mir!
Das Atelier bei Tübingen
Herzlich willkommen in meiner Werkstatt in Gomaringen. Hier stehen die
Holzformen, hier dampft der Filz, hier wird von Hand genäht und bestickt.
Und wenn Sie mögen, entsteht hier bald auch Ihr Hut.
Die Zutaten für Ihren Hut
Meine Musterkarte:
- Woll- und Haarfilz
- Stroh
- Leder
- Bänder
- Futterstoffe
- Perlen
- Federn
- Stoffblüten
- Schleier
Werkzeug seit Generationen:
die hölzerne Hutform.
Der Weg zu Ihrem Hut
Sie brauchen nichts mitzubringen außer sich selbst. Den Rest finden wir
gemeinsam heraus —
in vier Schritten, und Sie entscheiden bei jedem mit.
-
1
Kennenlernen
Wir sprechen über den Anlass, Ihre Garderobe, Ihre Frisur — und darüber, was Ihnen steht. Das sehe ich Menschen oft einfach an. Schreiben Sie mir oder kommen Sie vorbei. Und bringen Sie gern jemanden mit.
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2
Zeichnen
Bevor irgendetwas genäht wird, sehen Sie Ihren Hut auf Papier — damit Sie sich darin vorstellen können. Ich zeichne verschiedene Varianten für Sie — und erst wenn Sie sagen: Genau so, geht es weiter.
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3
Anfertigen
Nun ist es an mir: Ihr Hut bekommt seine Gestalt — gedämpft, geformt, getrocknet, genäht, ganz wie Ihr Material es verlangt. Und ganz zum Schluss kommt der Schmuck: Bänder, Blüten, Schleier, Perlen, von Hand angenäht, bis alles stimmt.
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4
Mitnehmen
Dann kommt Ihr Hut in den Hutkarton — Sie holen ihn ab oder ich schicke ihn Ihnen. Die Zeichnung vom Anfang liegt dabei, inklusive Hinweisen, wie Sie ihn aufbewahren, damit Sie lange Freude daran haben.
Drei Fragen, die fast alle stellen
„Zwischen erstem Strich und letztem Stich.“
Hier sehen Sie, wie ein Hut von seiner Form kommt: Die Nadeln haben gehalten, der Filz hat die Gestalt angenommen — jetzt steht der Hut zum ersten Mal allein. Was auf dem Papier begann, ist der Vollendung ein gutes Stück näher.
Wofür darf es sein?
Wozu Sie ihn auch tragen möchten — am Ende zählt, dass Sie sich
darin wiedererkennen.
Manchmal setzt jemand einen Hut auf und weiß sofort: Das bin ich.
Genau diesen Moment suchen wir gemeinsam.
Hochzeit & besondere Anlässe
Für Bräute und Gäste: hauchzarte Schleier, Blütenschmuck, feiner Kopfschmuck — abgestimmt auf Kleid und Frisur. Und genauso für die Rennbahn, das Gartenfest oder den runden Geburtstag. Kommen Sie früh zu mir, dann bleibt Zeit für alles Schöne.
Brauchtum
Vom Trachtenhut bis zum Vereinshut: Ich fertige neu und richte Geerbtes — in Vereinen übernimmt man den Hut oft vom Vorgänger, und der hatte meist einen kleineren Kopf. Bringen Sie ihn mir — auch gleich vereinsweise.
Alltag
Einfach ein Hut für ganz gewöhnliche Tage, die sich damit auf einmal anders anfühlen.
Ein zweites Leben für gute Hüte
Wenn er den Kopf wechselt. Der schöne Hut vom Opa, der geerbte Vereinshut — oft kommt nicht ein neuer Hut zum Kopf, sondern ein anderer Kopf zum Hut. Das lässt sich fast immer richten: Ich weite oder enge ihn, tausche das Band, frische ihn auf. Das Innenband kommt dabei immer neu — frisch für Ihren Kopf. Bringen Sie ihn einfach mit.
Wenn er nicht mehr zu retten ist. Dann fertige ich Ihnen einen neuen, der genauso aussieht. Der Trachtenhut hier war jahrzehntelang in Gebrauch — als Kopie trägt er seine Abzeichen weiter, und mit ihnen die Geschichte, die daran hängt. So geht nichts verloren: nicht der Hut, nicht der Brauch, nicht die Erinnerung.
Upcycling — in meinem Fundus warten alte Stroh- und Filzhüte, manche aus Theaterbeständen, darauf, etwas Neues zu werden. Sie müssen dafür nichts mitbringen: Suchen Sie sich aus, was Ihnen gefällt, und ich mache Ihren Hut daraus — er bringt seine Geschichte schon mit, und niemand sonst trägt, was daraus wird. Und liegt bei Ihnen selbst so ein Schatz — von den Großeltern, vom Dachboden? Bringen Sie ihn unbedingt mit.
Der nachhaltigste Hut ist der, der bleibt.
Erzählen Sie mir von Ihrem Anlass
Erzählen Sie einfach drauflos — je mehr ich weiß, desto besser
kann ich mir Ihren Hut schon vorstellen. Alles Weitere besprechen
wir dann gerne persönlich… Ich freue mich auf Sie.
Erzählen Sie einfach drauflos — je mehr ich weiß, desto besser kann
ich mir Ihren Hut schon vorstellen. Alles Weitere besprechen wir
dann gerne persönlich.
Ich freue mich auf Sie.